Dienstgrade der Schweizer Polizei: Überblick über die Dienstgrade

Wie in jeder anderen Behörde auf dieser Welt, gibt es auch bei der Schweizer Polizei unterschiedliche Dienstgrade. Erkennbar sind die Unterschiede vor allem an den Schulterschlaufen auf den Uniformen, in der Praxis bedeuten die einzelnen Dienstgrade unterschiedliche Formen der Verantwortung – aber oftmals auch ein unterschiedliches Gehalt. Welche Dienstgrade bei der Schweizer Polizei existieren, zeigen wir dir im Folgenden.

Dienstgrade der Schweizer Polizei

Dienstgrade bei der Schweizer Polizei: Wichtige Infos im Überblick

Die Dienstgrade der Schweizer Polizei werden von jeder Kantonspolizei individuell festgelegt. Die Kantone folgen dabei üblicherweise den Bezeichnungen aus dem Militär, die wir im weiteren Verlauf natürlich noch einmal genauer unter die Lupe nehmen werden. Wichtig zu wissen ist erst einmal, dass sich die Einstufung in die Dienstgrade nach der Eignung, Leistung und Funktion des jeweiligen Mitarbeiters richten. Wer aufsteigen möchte, muss also eine gewisse berufliche Erfahrung mitbringen, gleichzeitig aber auch eine gute Mitarbeiterbeurteilung vorweisen können. Sollte das genaue Gegenteil der Fall sein, also Disziplinarmaßnahmen, können diese den Gradanstieg für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren zur Folge haben oder sogar eine Gradrückstufung zur Folge haben. Zusätzlich dazu ist wichtig, dass die Lohneinstufung nicht direkt mit dem Dienstgrad in Zusammenhang steht. Die Dienstgradeinstufung erfolgt gemäß der entsprechenden Verordnung, die Lohneinstufung für das Polizei Gehalt erfolgt gemäß den Bestimmungen des Lohndekretes.

Wer sich für eine Karriere bei der Polizei interessiert, der sollte nicht den Einstellungstest vergessen. Auf diesen musst du dich im Rahmen des Auswahlverfahrens unbedingt gut vorbereiten und kannst hierfür unseren Online-Kurs als Unterstützung nutzen.

Dienstgrade der Schweizer Polizei: Diese Dienstgrade gibt es

Wie bereits erwähnt, orientieren sich die Polizeibehörden der Kantone am Militär. Dementsprechend dürften dir hier einige Bezeichnungen möglicherweise schon bekannt vorkommen. Befindest du dich in deiner Ausbildung, wirst du als sogenannter Aspirant bezeichnet. Danach folgt der Dienstgrad des Polizisten bzw. der Polizistin, im besten Fall kannst du es bis zum Oberst bringen. Damit du dir einen Überblick verschaffen kannst, haben wir die Schweizer Polizei Dienstgrade hier einmal aufgeführt:

  • Aspirant
  • Polizist
  • Gefreiter
  • Korporal
  • Wachtmeister
  • Wachtmeister mit besonderen Aufgaben
  • Wachtmeister mit besonderer Verantwortung
  • Feldwebel
  • Feldwebel mit besonderen Aufgaben
  • Adjutant
  • Adjutant mit besonderen Aufgaben
  • Leutnant
  • Oberleutnant
  • Hauptmann
  • Major
  • Oberstleutnant
  • Oberst
Der Dienstgrad gibt vor, wie dein Aufgabenbereich aussieht. Bist du beispielsweise als Major, Oberstleutnant oder Oberst tätig, leitest du die Hauptabteilungen der Polizei. Als Leutnant, Oberleutnant oder Hauptmann wiederum leitest du eines der Kommissariate oder eine der kleineren Hauptabteilungen.

Dein Weg zur Schweizer Polizei

Möchtest du bei der Schweizer Polizei Karriere machen, solltest du bei der jeweiligen Kantonspolizei erst einmal prüfen, welche Anforderungen an dich gestellt werden. Kannst du diese erfüllen, steht der Bewerbung nichts im Wege. Möglicherweise musst du jetzt erst einmal einen Online-Test meistern, in welchem deine generelle Eignung überprüft wird. Hierfür erhältst du bei einer erfolgreichen Teilnahme ein Zertifikat, welches den Bewerbungsunterlagen beigelegt wird. Anschließend folgt von Seiten der Polizei die Einladung zum sogenannten Auswahlverfahren. Hier wirst du hinsichtlich deiner sportlichen Leistungsfähigkeit überprüft, zusätzlich musst du eine ärztliche Untersuchung meistern, einen schriftlichen Einstellungstest überstehen und im mündlichen Eignungstest überzeugen. Nur wenn du in allen Prüfungen überzeugen kannst, wirst du dir irgendwann die Uniform der Polizei überziehen dürfen.

Fazit: Die Karriereleiter führt hier hoch hinaus

Die zahlreichen Dienstgrade der Schweizer Polizei verdeutlichen sehr gut, dass die Karriereleiter hier enorm hoch hinausführen kann. Du kannst mit der entsprechenden beruflichen Erfahrung und ausreichenden Fähigkeiten eine Menge erreichen und zum Beispiel irgendwann einmal die Hauptabteilungen oder zumindest eines der Kommissariate leiten. Bis hierhin ist es jedoch ebenfalls ein weiter Weg. Du musst erst einmal Polizist werden, was schon mit enorm vielen Anstrengungen und Herausforderungen verbunden ist. Unser Tipp ist daher, dass du dich definitiv intensiv auf den Einstellungstest vorbereiten solltest. Tust du dies, dürfte dir die Teilnahme deutlich leichter fallen – und deine Erfolgschancen steigen so natürlich ebenfalls.


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Bildquellen

  • Dienstgrade der Schweizer Polizei: Pixabay
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